Sonntag, 30. April 2017

~Büchersonntag~ Ein Appartement in Paris




Michelle Gable 
Ein Appartement in Paris
ISBN-13: 978-3784433653
496 Seiten


Worum geht es?
Aprils Leben wird sich grundlegend ändern, sie weiß es nur noch nicht. Ihr Chef bei Sotheby’s schickt sie nach Paris, um ein Appartement zu begutachten, das 70 Jahre lang kein Mensch betreten hat. Als Spezialistin für antike Möbel denkt April nicht an Staub oder Plunder, sondern an verborgene Schätze. Und genau diese findet sie: goldene Straußeneier, antike Möbel, eine bronzene Badewanne und ein äußerst wertvolles Porträt der damaligen Bewohnerin. Zudem entdeckt sie zahlreiche Briefe und Tagebücher. April taucht ein in die faszinierende Welt der Marthe de Florian, einer bekannten Pariser Kurtisane, zu deren Kundschaft Würdenträger und Staatschefs gehörten. Wer war sie, wie lebte sie, und warum verschwand sie am Vorabend des Zweiten Weltkriegs aus ihrem Appartement, um nie wieder zurückzukehren?

Meine Meinung
Paris! Sobald ich ein Buch in den Händen halte, welches über das Leben in Paris erzählt, dann bin ich sofort glücklich. Ich habe es bestimmt schon einmal vorher erwähnt: Bücher über Paris sind meine Leidenschaft. Irgendwie werde ich dann sofort in die Geschichte reingezogen und kann mir das bunte Treiben in dieser wunderschönen Stadt bildhaft vorstellen. Heute stelle ich euch also das Buch "Ein Appartement in Paris vor". Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich freute mich auf einen schönen Roman mit einem Ausflug in eine spannende Vergangenheit. Dem Klappentext ist bezüglich der Handlung nichts mehr hinzuzufügen. Man könnte fast sagen: Leider. Ich hatte mich auf eine aufregende, spannende und faszinierende Zeitreise gefreut. Dies ist dem Roman teilweise gelungen, es gab aber auch immer wieder Längen. Es wird immer wieder zwischen der Vergangenheit und dem hier und jetzt gesprungen. Wobei diese Sprünge gut gelungen sind und man nie das Gefühl hat der Geschichte nicht mehr folgen zu können. Allerdings hat das Buch im Mittelteil einige Längen. Die Probleme der Protagonistin erscheinen hier und da etwas konstruiert und haben mich manchmal denken lassen: "Mensch, Mädchen...so schwer ist das Leben doch gar nicht!" Das Ende des Buches ist versöhnlich, so dass man doch leicht freudig auf die Geschichte zurück blickt.

Fazit
Kein Meisterwerk und auch kein Buch, welches man gelesen haben muss. Dennoch kann man es einmal lesen, um sich etwas berieseln zu lassen und dem Alltag ein klein wenig u entfliehen.

Liebe Grüße
Eva 

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