Dienstag, 31. Mai 2016

~Lecker gekocht~ Herzhafter Apfeltoast

Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, dann habe ich meist Hunger. Dazu kommt dann meist eine innere Unlust auf Hausarbeit und am liebsten soll alles ganz schnell gehen. Bei mir auf der Arbeit gibt es keine Kantine oder ähnliches, so dass ich mir für die Mittagspause dann ein Butterbrot mitnehme oder ab und an auch mal einen selbstgemachten Salat. Einmal am Tag mag ich dann doch etwas warmes essen. Manchmal habe ich aber so überhaupt keine Lust mich abends an den Herd zu stellen und mir etwas aufwändiges zu kochen. Meine Faulheit lähmt mich dann. Dann nervt mich schon alleine der Gedanke daran, dass ich nach dem Kochen noch die Spülmaschine (!) einräumen muss und sich eine gewisse Unordnung in der Küche ausbreitet. 




Ein guter Kompriss ist der Herzhafte Apfeltoast. Man benötigt nur eine kleine Pfanne und den Backofen. So entsteht keine große Unordnung und man hat am Ende des Tages auch noch etwas warmes im Bauch. Ich liebe die Kombination von herzhaft (Käse und Zwiebeln) und süß (Äpfel) sehr. 

Herzhafter Apfeltoast
Zutaten:
2 Stück Vollkorntoast
1 Zwiebel
80 ml Apfelsaft
30g Brie
1 TL Kokosfett/ Olivenöl/...etc.

1. Zwiebel in Ringe schneiden. Kokosfett in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebeln ca. 3 Minuten anbraten.
2. Die Zwiebeln mit dem Apfelsaft ablöschen und einkochen lassen.
3. Den Apfel in Spalten schneiden. (Ich schäle den Apfel nicht) und die beiden Toastscheiben damit belgen. Die Zwiebeln auf die Apfelscheiben geben.
4. Den Brie in Scheiben schneiden und  auf die Toastscheiben verteilen.
5. Die Toastscheiben dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Bei 180 °C backen, bis der Käse goldbraun zerlaufen ist.


Was kocht ihr nach Arbeit, wenn es mal schnell gehen soll?

Alles Liebe,
Eva






Donnerstag, 26. Mai 2016

~Kuchenliebe~ Ich backs mir

Auf dem Blog tastesheriff von Clara bin ich auf die Aktion "Ich backs mir..." gestoßen. Jeden Monat gibt Clara ein neues Thema bekannt und die Blogger dieser Welt sind aufgefordert ihr jeweiliges Rezept zu dem Thema beizusteuern. Alle teilnehmenden Blogs können Ihre Rezepte auf Claras Blog hinterlegen und ab dem 26. Mai sind diese für alle Leser abrufbar. Außerdem gibt es ein Pinterestboard auf dem dann auch alle Beiträge bewundert werden können.

Das Thema im Mai lautet: #ichbackmir mit Biskuit. Biskuit...bisher habe ich mich nicht ran getraut. Seit längerem schleiche ich um diverse Backrezepte für Biskuitrollen herum. Irgendwas hat mich jedoch immer abgehalten. Meine Bedenken, dass der Teig misslingen könnte waren einfach zu groß. Da kam mir nun das Thema von #ichbacksmir ganz recht. Denn ich habe jetzt meine persönliche Challenge daraus gemacht. 



Was soll ich sagen. Der Biskuit war nicht das Problem.... 
Der Biskuitteig war rappzapp zubereitet und lies sich auch ganz wunderbar verarbeiten. Während der Teig im Backofen vor sich hin garte, versuchte ich mich daran eine Zitronencreme herzustellen. Zitronenschale wurde eifrig gerieben, Zitronensaft aufgekocht, Gelatine in den Pott und ohne darüber nachzudenken, habe ich einfach alle weiteren Zutaten mit in den Topf geschüttet. Raus kam ein trübe, nicht wirklich ansehnliche Suppe. Was war passiert? Ich hätte den Zitronensaft-Gelatine-Mix abkühlen lassen müssen und erst bei den ersten Anzeichen von Andicken hätte ich die restlichen Zutaten reingeben dürfen. Also startete ich eine 2. Runde für die Zitronencreme, welche ich dann auch erfolgreich beendete. 

Warum ich ausgerechnet Zitronenrolle gebacken habe? Als ich ein Kind war, wurde Sonntags beim Konditor Kuchen geholt. Für mich suchte meine Mutter immer Zitronenrolle aus. Meiner Erinnerung nach, habe ich Zitronenrolle geliebt aber irgendwie seit Jahren nicht mehr gegessen. Deshalb wollte ich so gerne noch einmal Zitronenrolle genießen. Und was soll ich sagen? Lecker! 

Zitronenrolle
125 g weiche Butter oder Margarine
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
5 Eier (Größe M)
100 g Mehl
1 TL Backpulver
Zucker
Backpapier
4 Blatt weiße Gelatine
Saft und abgeriebene Schale von 2 unbehandelten Zitronen
75 g Zucker
250 g Schlagsahne
100 ml Buttermilch

Zubereitung:

1.     Fett, Zucker und Vanillin-Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes schaumig schlagen. Eier trennen und die Eigelb nach und nach unter die Fett-Zuckermasse rühren. Eiweiß sehr steif schlagen und auf die Fettmasse geben.

2.     Mehl und Backpulver mischen, über die Masse sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 15 Minuten goldgelb backen.

3.     Den fertigen Biskuitteig sofort nach dem Backen auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier abziehen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Zitronensaft, -schale und Zucker erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat.

4.     Gelatine ausdrücken und im heißen Zitronensaft auflösen. Kühl stellen. Sahne steif schlagen. Sobald der Zitronensaft fest zu werden beginnt, Buttermilch und die geschlagene Sahne unterrühren.

5.     Biskuit  mit der Konfitüre bestreichen. Danach die Zitronencreme verteilen und glatt streichen. Mit Hilfe des Geschirrtuches aufrollen und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden festwerden lassen.

6.     In Stücke schneiden und genießen!

Wenn ihr Neugierig auf weitere Rezepte seit, dann schaut doch einmal bei #ichbacksmir auf Claras Blog tastesheriff vorbei.

ichbacksmir



Alles Liebe,
Eva



Dienstag, 24. Mai 2016

~Schönhaberei~ Französich Kochen mit Aurélie

Französisch kochen mit Aurélie
Verlag: Bassermann Inspiration
 
Ich liebe schöne Kochbücher und die diversen schicken Kochzeitschriften, die es so auf dem Markt gibt. Langsam aber sicher wird der Platz in meiner Wohnung etwas knapp und ich weiß bald nicht mehr wo ich all die Errungenschaften unterbringen soll. Ich kann mir auch noch so gut zureden: "Nein, Eva! Du hast gefühlt 1 Million Rezepte auf die du zugreifen kannst, es kommt kein neues Kochbuch ins Haus" letztendlich erliege ich dann doch dem schönen Design und den tollen Bildern.

So war es auch bei dem Kochbuch Französisch kochen mit Aurélie. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Ich finde es wirklich sehr schön und es hat mich sehr neugierig gemacht. Und ein Kochbuch für französische Küche hatte ich auch noch nicht.

Man findet im Kochbuch die folgenden Rubriken:
Vorspeisen
Kleine Speisen
Geflügelgerichte
Fleischgerichte
Fischgerichte
Gemüsegerichte
Nachtisch

Am Ende des Buches gibt es auch noch Tipps, Tricks und Infos.

Der Blick ins Buch war ehrlich gesagt etwas ernüchternd. Die Gestaltung des Buches passt so gar nicht zum Titelbild. Mir persönlich gefällt die Gestaltung der einzelnen Rezepte nicht, da sie etwas langweilig und gewöhnlich daher kommen.


Die verschiedenen Rubriken gefallen mir hingegen gut und ich denke hier wird eine breite Leserschaft angesprochen. Hier und da sind die Rezepte für meinen Geschmack etwas zu ausgefallen, so dass ich diese sicherlich nicht nachkochen werde. Aber ein Rezept ist mir sofort ins Auge gefallen und ich werde es ganz bald nachkochen:Möhren- Zucchini-Tarte.

Es wird sicherlich eine Herausforderung das Gemüse so schön in die Tarteform zu schichten! Aber an Herausforderungen wächst man ja bekanntlich.

Alles Liebe,
Eva

Sonntag, 22. Mai 2016

~Büchersonntag~ Die Liebe ist ein schlechter Verlierer


Katie Marsh
Die Liebe ist ein schlechter Verlierer
ISBN-10: 3453285220
416 Seiten



Worum geht es?
Seit 10 Jahren sind Hannah und Tom ein Paar. Die beiden haben sich auseinander gelebt. Hannah träumt davon in Tansania als Lehrerin zu arbeiten. Tom ist als erfolgreicher Jurist mit seinem Job verheiratet. In Hannah reift der Entschluss sich von Tom zu trennen. Viele Gedanken hat sie sich zur Trennung gemacht und will Tom eines Abends endlich vor vollendete Tatsachen stellen. Doch dann schlägt das Schicksal zu…

Meine Meinung
Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen! Ich mag die Farben und Schriftarten sehr.
Achtung Spoiler!
Den Einstieg in das Buch habe ich nur sehr mühsam geschafft. Mir schien das Buch zu Beginn sehr flach. Die Eheprobleme von Tom und Hannah kamen mir sehr oberflächlich und teilweise auch etwas zu dramatisch vor. Die Familienmitglieder der Beiden, insbesondere die Schwester von Tom, schienen mir übertrieben, nervig und unrealistisch. Der Unfall, die erste Zeit nach dem Unfall und das Verhalten aller Beteiligten (Hannah, Tom und Toms Schwester) waren zu vorhersehbar oder aber auch völlig unrealistisch. 
Aber dann hat mich das Buch doch noch gekriegt. Denn als Hannah und Tom beginnen ihre gemeinsame Geschichte aufzuarbeiten. Ihre Kennenlerngeschichte ist sehr schön und anrührend erzählt.  Ab etwa der Mitte des Buches habe ich angefangen eine Art Mitgefühl für die beiden zu entwickeln. Wie würde ich mich in einer solchen Situation verhalten? Verlassen? Aus Mitleid nicht Verlassen? Bis zur vollständigen Genesung bleiben und dann gehen? Wirklich eine schwere Situation.

Fazit
Zu Beginn etwas flach aber nach ca. der Hälfte des Buches wird man mit einer wirklich schönen Liebesgeschichte belohnt.

Alles Liebe,
Eva

Donnerstag, 19. Mai 2016

~op jück in Köln~ Die fette Kuh


Bei einem Bummel durch die Südstadt schlendert man grundsätzlich an der fetten Kuh vorbei. Hier ist es immer rappel voll und viele Menschen tummeln sich vor dem kleinen Laden, um eine der Burgerköstlichkeiten zu kaufen. Wahrscheinlich gibt es kaum einen Kölner, der diesen Laden nicht kennt. Mich schrecken meist die Menschenmassen ab und einen Sitzplatz zu ergattern scheint meist aussichtslos. MEIST! Vor einigen Tagen hat mir die Bücherkollegin berichtet, dass sie so gerne einmal mit mir zur fetten Kuh gehen möchte. Und da lasse ich mich natürlich nicht lumpen. So haben wir pünktlich Feierabend gemacht und sind bei herrlichem Sonnenschein in die Südstadt marschiert. Und wir hatten Glück! Die fette Kuh war zwar gut besucht aber Menschenmassen waren nicht vor Ort. Also gingen wir hinein und waren zunächst überwältigt von der Burgerauswahl: Hamburger, Cheeseburger, BBQ Bacon Cheese, Chili Burger...um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Alle Burger kann man wahlweise mit 120g oder 200 g Fleisch bestellen. Bei der Bestellung wird man  gefragt, ob man den Burger medium oder lieber durch gebraten haben möchte. Die Bestellung gibt man an der Theke auf und sobald der Burger fertig ist, wird der Name des Bestellers laut durch den Laden gerufen und man muss sich seinen Burger abholen kommen. Da ich bei zu viel Auswahl meist überfordert bin, habe ich einen altbewährten Cheeseburger mit 120g Fleisch in medium bestellt.

Die Inneneinrichtung in der fetten Kuh ist einfach und rustikal und passt sehr gut zu einem deftigen Burger. Man sitzt an großen Holztischen und teilt sich diese mit anderen Gästen. Das Publikum ist bunt gemischt und es herrscht eine lockere, angenehme Atmosphäre. Die Zubereitung der Burger ging relativ zügig und schon bald hatten wir einen leckeren Burger plus hausgemachten Pommes auf dem Tisch stehen. Zu den Pommes konnte man sich noch diverse Soßen aussuchen.



Die Burger und die Pommes sahen nicht nur sehr, sehr köstlich aus, sondern schmeckten auch ganz hervorragend. Einen Besuch in der fetten Kuh kann man also unbedingt empfehlen. Allerdings sollte man vor 19h dort hingehen. Denn als wir gegen 19h die Lokalität verließen, da waren sie da. Die Menschenmassen.

Die fette Kuh
Bonner Str. 43
Köln

Alles Liebe,
Eva


Dienstag, 17. Mai 2016

~Kuchenliebe~ Erdnuss Tartelettes

 
Die Erdnuss im Allgemeinen turnt mich nicht so an. Wenn auf Parties eine Schale mit Erdnüssen rumsteht, greife ich natürlich auch mal zu. Aber ich würde mir zu Hause niemals eine Dose Erdnüsse aufmachen und genüsslich essen. ABER die Erdnuss in Erdnussbutter oder in Verbindung mit Schokolade finde ich einfach nur göttlich. Deshalb hat mich das Rezept für die Erdnussbutter- Tartelettes auch sofort angesprochen. Die Kombination von Schokolade und Erdnuss schmeckt ganz wunderbar und dann dazu der salzige Geschmack von den Brezeln...lecker. 



Zutaten für 4 Stück Tartelettes:
150 g Vollmilch Schokolade
75 g Butter
200 g Cornflakes
2 Blatt Gelatine
175 g Doppelrahm Fischkkäse
100 g Erdnusscreme
75 g Karamell Brotaufstrich
150 g Schlagsahne
50 g Zartbitter Schokolade
40 g Mini-Salzbrezeln

Zubereitung:
Vollmilch-Schokolade hacken. Mit der Butter über einem warmen Wasserbad schmelzen. Cornflakes in der Küchenmaschine mahlen. Schokoladen-Butter-Mischung und Cornflakes gut vermengen, als Boden und Rand in die geölten Tartelettes geben. Ca. 30 Minuten kalt stellen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Frischkäse, Erdnusscreme und Karamellaufstrich verrühren. Gelatine in etwas heißem Wasser auflösen. 5 EL der Frischkäsemasse einrühren, unter den übrigen Frischkäse rühren. Dann100 g Sahne steif schlagen
 
Die Sahne vorsichtig unter den Frischkäse heben. Creme auf dem Bröselboden verstreichen und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
 
Zartbitter-Schokolade hacken. 50 g Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, Schokolade darin unter Rühren schmelzen. Ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Tarte vorsichtig aus der Form lösen, auf eine Platte setzen.
 
Schokoglasur darauf verstreichen, mit Brezeln dekoreiren. Tarte ca. 30 Minuten kalt stellen.

Zugegebenermaßen handelt es sich hier um eine herrlich, mächtige Sauerei! Über Kalorien lasse ich mich hier nicht näher aus...aber das Leben soll ja Spaß machen. Also: Unbedingt nachbacken!

Alles Liebe,
Eva

Dienstag, 10. Mai 2016

~Kuchenliebe~ Mini Amerikaner


Amerikaner! Wie habe ich sie als Kind geliebt! Ich kann mich heute noch ganz genau daran erinnern, dass ich als Kind einen Freudensprung gemacht habe, wenn ich mir beim Bäcker einen Amerikaner aussuchen durfte. Das sind ganz köstliche Kindheitserinnerungen. Und was liegt da Nahe? Natürlich: Nachbacken und in Kindheitserinnerungenn schwelgen.

Mini Amerikaner
Zutaten für den Teig:
100 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
350g Mehl
1 Päckchen Backpulver
4 EL Milch

Zutaten für die Dekoration:
150g Puderzucker
2 EL Zitronensaft
Schokoladenglasur

Zubereitung:

Butter schaumig rühren. Zucker, Salz, Vanillezucker und Ei nach und nach unterrühren. Das Mehl und Backpulver abwechselnd mit der Milch zugeben. Der Teig muss zäh sein. Runde Taler formen und auf ein Backblech legen. 

Bei 180° C für ca. 15 bis 20 Minuten backen. Die Amerikaner sollten hell und noch etwas weich nach der Backzeit sein. Die fertig gebackenen Amerikaner gut auskühlen lassen und anschließend dekorieren.



Dann heißt es noch: Genießen und in Kindheitserinnerungen schwelgen!





Alles Liebe,
Eva

Sonntag, 8. Mai 2016

~Büchersonntag~ Hayas Küche


Beim Schauen einer Talkshow bin ich auf Haya Molcho aufmerksam geworden. In dieser Talkshow berichtete Haya Molcho von ihren Restaurants NENI, ihrer Familie und ihrer Leidenschaft für kulinarische Köstlichkeiten. Ich war sofort begeistert von dieser lebenslustigen und überaus sympathischen Frau. Also habe ich mich einmal etwas ausführlicher mit ihr bzw. ihren Restaurants auseinander gesetzt. 

Der Name der Restaurants setzt sich aus den Namen ihrer Söhne zusammen: Nuriel Elior Nadiv Ilan. Es gibt Neni Restaurants in Wien, Berlin, Zürich, Hamburg und TelAviv. Die gesamte Familie arbeitet am Unternehmenserfolg mit. In den Restaurants werden Speisen mit persischen, marokkanischen, spanischen und israelischen Einflüssen angeboten. Wenn man sich einmal die Internetseite anschaut, so muss man gestehen, dass hinter Allem ein sehr gutes und ansprechendes Marketingkonzept steht. Eine sehr schön gestaltete Internetseite, die Familie gibt einige persönliche Einblicke, tolle Fotos der Speisen (...da läuft einem das Wasser im Mund zusammen!) und auch einige Rezepte findet man dort.

Bei so viel Begeisterung musste ich mir natürlich das Kochbuch von Haya Molcho näher anschauen. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Ein wunderschön gestaltetes Kochbuch. 

Es gibt die folgenden Kategorien im Buch:
Frühstück & Snacks
Salate & Suppen
Hauptspeisen
Dessert

Jede Rubrik wird mit persönlichen Erzählungen eines Familienmitglieds eingeleitet. An verschiedenen Stellen im Buch stellt Haya Molcho einige Lieferanten vor. Beispielsweise stellt sie ihren Tomatenlieferanten oder ihren Käselieferanten vor. Man bekommt Einblicke in die Arbeit der Lieferanten und zusätzlich werden einem Tipps zur perfekten Lagerung und Verabeitung der Produkte mit an die Hand gegeben. Das hat mir auch sehr gut gefallen.


Zu jedem Rezept gibt es wunderschöne Fotos, die die Lust am Nachkochen wecken.


Ich freue mich jetzt schon darauf einige dieser Gericht nachzukochen, denn aus meiner Sicht werden oftmals Zutaten verwendet, die mir nicht so geläufig sind. Und wenn es mich einmal wieder nach Berlin verschlägt, so werde ich sicherlich einmal im NENI Restaurant einkehren.

Alles Liebe,
Eva



Donnerstag, 5. Mai 2016

~op jück in Köln~ 485°


Der Feierabend musste einmal wieder ordentlich mit der Nachbarin zelebriert werden. Bei einem Spaziergang durch die Kölner Südstadt haben wir das 485° entdeckt. Einmal kurz in den Laden geschaut und schon waren wir uns einig: schöne schlichte und gemütliche Einrichung, nettes Publikum, Pizza und ein riesen Kühlschrank voll mit Bier...da konnten wir nicht weiter laufen.

Im Eingangsbereich wurden wir freundlich von einer Bedienung begrüßt und dann an einen freien Tisch geführt. Dort angekommen hat uns die nette Bedienung erst einmal über das 485° aufgeklärt. So saßen wir mit einem "Aha...so...so....man kann also noch was über Pizza lernen..."-Gesicht an unserem Tisch und lauschten den Ausführungen der Kellnerin. Im 485° werden Pizzen nach neapolitanischer Art zubereitet. Der Teig ist schön fluffig, was daran liegt, dass dieser 72h bis zur  endgültigen Verabeitung ruht. Die Pizza wird dann bei 485° für 60 Sekunden im Steifenofen gebacken. Ebenfalls unterscheided sich der Grundbelag von den altbekannten Pizzen. Es muss nicht immer Tomate sein! So findet man  beispielsweise gelbes Linsenhumus, Gruyére, Schmand...und noch einiges mehr als möglichen Grundbelag. Die Pizzen im 485° sind grundsätzlich ganz anders als man es von gewöhnlichen Pizzerien kennt. Das erkennt man schon an den klangvollen Namen wie Parmer Power, Fat Pork, Fjord, Mr. Burns....etc.

Für die Bestellung mussten wir wieden in den Eingangsbereich gehen und bei einer sehr netten Mitarbeiterin hinter einer Kasse unsere Bestellung aufgeben. Getränke findet man in mehreren großen Kühlschränken. Ein wahres Getränkeparadies! Viele schöne Flaschen mit tollen Etiketten...der Himmel auf Erden für ein Verpackungsopfer wie mich. Da ich ja unheimlich gerne Bier trinke, habe ich mich für ein Craft Bier entschieden. Da ich null Ahnung von Craft Bier habe, habe ich die schönste Flasche ausgewählt! Crew Republic "Drunken Sailor" ein India Pale Ale.


Nicht nur die Flasche und das Glas waren schön, es hat auch noch richtig lecker geschmeckt. Mit einem Bier alleine habe ich mich natürlich nicht zufrieden gegeben.

Eine Fjord Pizza habe ich mir gegönnt: Schmand, Norwegischer Lachs, Meerrettich, Granatapfel

Die Pizza sah unheimlich schön aus und hat auch ausgesprochen gut geschmeckt. Die Geschmackskombi war ungewohnt aber super lecker. Für die Nachbarin gab es einen großen Salat mit Ziegenkäse:


Auch die Nachbarin war sehr begeistert von ihrem Salat. Die Nachbarin hat leider eine Gluten-unverträglichkeit, deshalb konnte sie die fantastischen Pizzen nicht probieren. Aber sie hat neidisch drauf geguckt und einmal dran gerochen ;)!

Warum hat mir das 485° so gut gefallen? Es ist eine ganz entspannte und unkomplizierte Atmosphäre in dem Laden. Man verspürt keine Hektik und das Personal ist äußerst freundlich. Ich bin kein riiiiiesen Pizzafan aber diese Pizzen sind wirklich speziell. Der Teig ist extrem lecker und die ausgefallenen Beläge haben es mir angetan. Man ißt etwas altbekanntes aber wegen den außergewöhnlichen Belägen ist es doch irgendwie ein neues Geschmackserlebnis. Ich werde ganz sicher wieder kommen!

485Grad Pizza
Bonner Strasse 34
50677 Köln
Tel. 0221. 932 931 48

Alles Liebe,
Eva