Donnerstag, 21. April 2016

~op jück in Köln~ Speisekammer


Wer fleißig auf meinen Blog mitliest, der weiß, dass die Nachbarin und ich den folgenden Plan verfolgen: Das Leben muss (noch) lebenswerter werden! Also haben wir vor einiger Zeit den Donnerstag zum „Wir- lassen- es- uns-gut-gehen-Abend“ erkoren. Der Donnerstag hat sich als
äußerst sinnvolle Tageswahl herausgestellt und das aus den folgenden Gründen:
  

  • Von Montag bis Donnerstag hatte man bereits genügend Zeit sich über die Tücken des Arbeitsalltags zu ärgern ;)
  • Wut und Ärger haben sich ggf schon etwas angestaut und in die eine oder andere Sache      konnte man sich erfolgreich rein steigern. 
  • Nur noch 1 x schlafen und dann ist Wochenende

Somit haben die Nachbarin und ich den Donnerstag zum offiziellen „Wir-lassen-es-uns-gut-gehen-Abend“ erkoren. Dann wird über die Arbeitswoche diskutiert, erzählt und  gequatscht. So kam es, dass wir unseren Weg in die Speisekammer gefunden haben.



„Was für ein entzückender kleiner Laden!“ War das erste was ich beim Eintreten dachte. Kaum hatten wir den Laden betreten, wurden wir sehr herzlich begrüßt und zu  unserem Platz geführt. „Wunderbare rustikale Einrichtung, ich fühle mich richtig wohl!“ war einer der nächsten Gedanken, der mir durch den Kopf schoss. Das Ambiente der Speisekammer hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Urgemütliche, rustikale Einrichtung. Ein bisschen Blumendeko- nicht zu viel und nicht zu wenig. Kurzum: eine perfekte Lokalität für den „Wir-lassen-es-uns-gut-gehen-Abend“. Bis hierhin hatte die Speisekammer also schon überzeugt: Wohlfühlfaktor PERFEKT!




Ein Restaurant besucht man für gewöhnlich, um  etwas Leckeres zu Essen. Also studierten die Nachbarin und ich aufmerksam die Speisekarte. Die Speisekammer wechselt ihr Angebot alle zwei Wochen. Es gibt eine abwechslungsreiche Auswahl an Speisen, bei der eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Für uns hörten sich alle Speisen ganz vorzüglich an und wir konnten uns erst nach vielen „mmmmmmhs´s“ und „oooooohhhhhhs´s“ für eine der Köstlichkeiten  entscheiden.

Ich: Wiener Schnitzel an Kartoffel-Gurken-Salat
Die Nachbarin: Kotelette vom Duroc-Schwein mit glasiertem Junglauch-Möhren-Gemüse, Schnittlauch Drillingen und Jus

Mit einer Karaffe Apfelschorle bestückt, widmeten die Nachbarin und ich uns dem Gespräch über Gott und die Welt. Zu Beginn unserer Abende fühlen wir uns grundsätzlich müde und noch leicht genervt von der Arbeit. Kaum sind wir unterwegs und haben uns eingequatscht geht es eigentlich nur darum, wie schön dieser Abend ist und wie sehr wir uns aufs Wochenende freuen.
Nach einiger Zeit wurde uns das Essen gebracht. Mich macht es ja immer stutzig, wenn das bestellte Essen innerhalb von kürzester Zeit serviert wird. Genauso seltsam finde ich es, wenn man Ewigkeiten auf sein Essen warten muss. Auch hier hat mich die Speisekammer überzeugt. Das Essen wurde nach einer angemessenen Zeit serviert. Man merkt sofort, dass alle Speisen frisch zubereitet werden. Als mein Schnitzel so vor mit stand wurde mir bewusst wie riesig so ein Wiener Schnitzel immer ist. Aber das sollte ja kein Hindernis für mich sein…. Soll ich Euch ganz ehrlich etwas verraten? Ich habe noch NIE so ein köstliches Wiener Schnitzel gegessen. Mir läuft beim Schreiben schon wieder das Wasser im Munde zusammen! Das Fleisch war perfekt gebraten. Die Panade war nicht fettig oder trocken, sondern ganz wunderbar fluffig. Fluffig ist wirklich das richtige Wort für diese Panade. Auch die Nachbarin kaute entzückt auf Ihrem Kotelette herum und war sehr begeistert.


Der Preis ist berechtigter Weise etwas „höher“,  mein Gericht kostete 18,90 € und das der Nachbarin lag bei 21,50 €. Für mich sind diese Preise absolut in Ordnung, denn das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier absolut.
Die Speisekammer hat mich ABSOLUT überzeugt und ich freue mich jetzt schon darauf nochmals dort essen zu gehen.
                                                                           
Speisekammer
Alteburger Str. 18
50678 Köln


Alles Liebe,
Eva

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen