Donnerstag, 28. April 2016

~op jück in Siegburg~ MUCA


Es war einmal wieder an der Zeit meine Damen zu einem ausgiebigen Frühstück zu treffen. Gleichzeitig wollten wir den Geburtstag meiner Lieblingsdame feiern. Dafür ausgesucht hatte sie sich das kleine, feine Muca in Siegburg. Das Muca (=Museumscafé) liegt direkt im Zentrum von Siegburg und ist eher klein und übersichtlich aber unheimlich schön und gemütlich. Wenn es warm ist, hat man auch die Möglichkeit draußen zu sitzen. Leider war es etwas schattig und deshalb haben wir einen Platz im Café eingenommen.

Das Café war rappelvoll und nach einem aufmerksamen Studium der Speisekarte hatten alle Damen das passende Frühstück gefunden. Die Frühstückskarte im Muca ist sehr abwechselungsreich und von den typischen bereits zusammengestsellten Frühstücken über diverse Spiegelei Kreationen bis hin zu Pancakes ist wirklich alles dabei. Da ich beim Frühstück eher der klassische Typ bin habe ich mir mit meiner Lieblingsdame ein Frühstück für Zwei geteilt. ....es hätte auch "Frühstück für eine Horde Damen" heißen können. Super! Sehr, sehr üppiger Käse-Wurst Teller, Bircher Müsli, Nutella, Marmelade, gekochte Eier, Brötchen, Croissant, Brot und ein Sektchen. Wir waren hin und weg und am Ende richtig schön voll gefuttert.


Die anderen Damen entschieden sich für Rührei und Spiegeleibrot.


Und eine Dame entschied sich für Pancakes...diese wurden leider zuerst vergessen und nach einem bisschen gemopper aber auch schnell nachgeliefert. Leider sahen die gar nicht so schön aus und deshalb gibt es auch kein Foto. Aber das war auch wirklich der einzige, klitzekleine Kritkpunkt.

Das Café ist absolut empfehlenswert: Leckeres Essen, vielfältige Speisekarte und auch sehr netter Service. Ich werde bestimmt nochmals im Muca einkehren.

Muca
Markt 46
53721 Siegburg 

Alles Liebe,
Eva 











Sonntag, 24. April 2016

~Seelenschmeichler~ Heinz Erhardt

Ein Seelenschmeichler schmeichelt der Seele! Er soll zum Nachdenken anregen, Mut ausprechen, zum Lachen bringen oder einfach nur Freude bereiten.



Die Apfelsine
Heinz Erhardt
Was wär‘ ein Apfel ohne -sine,
Was wären Häute ohne Schleim?
Was wär’n die Vita ohne -mine,
Was wär’n Gedichte ohne Reim?
Was wär‘ das E ohne die -llipse,
Was wär‘ veränder ohne -lich?
Was wär‘ ein Kragen ohne Schlipse,
Und was wär ich bloß ohne Dich?



Habt einen schönen Sonntag!

Alles Liebe,
Eva

Donnerstag, 21. April 2016

~op jück in Köln~ Speisekammer


Wer fleißig auf meinen Blog mitliest, der weiß, dass die Nachbarin und ich den folgenden Plan verfolgen: Das Leben muss (noch) lebenswerter werden! Also haben wir vor einiger Zeit den Donnerstag zum „Wir- lassen- es- uns-gut-gehen-Abend“ erkoren. Der Donnerstag hat sich als
äußerst sinnvolle Tageswahl herausgestellt und das aus den folgenden Gründen:
  

  • Von Montag bis Donnerstag hatte man bereits genügend Zeit sich über die Tücken des Arbeitsalltags zu ärgern ;)
  • Wut und Ärger haben sich ggf schon etwas angestaut und in die eine oder andere Sache      konnte man sich erfolgreich rein steigern. 
  • Nur noch 1 x schlafen und dann ist Wochenende

Somit haben die Nachbarin und ich den Donnerstag zum offiziellen „Wir-lassen-es-uns-gut-gehen-Abend“ erkoren. Dann wird über die Arbeitswoche diskutiert, erzählt und  gequatscht. So kam es, dass wir unseren Weg in die Speisekammer gefunden haben.



„Was für ein entzückender kleiner Laden!“ War das erste was ich beim Eintreten dachte. Kaum hatten wir den Laden betreten, wurden wir sehr herzlich begrüßt und zu  unserem Platz geführt. „Wunderbare rustikale Einrichtung, ich fühle mich richtig wohl!“ war einer der nächsten Gedanken, der mir durch den Kopf schoss. Das Ambiente der Speisekammer hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Urgemütliche, rustikale Einrichtung. Ein bisschen Blumendeko- nicht zu viel und nicht zu wenig. Kurzum: eine perfekte Lokalität für den „Wir-lassen-es-uns-gut-gehen-Abend“. Bis hierhin hatte die Speisekammer also schon überzeugt: Wohlfühlfaktor PERFEKT!




Ein Restaurant besucht man für gewöhnlich, um  etwas Leckeres zu Essen. Also studierten die Nachbarin und ich aufmerksam die Speisekarte. Die Speisekammer wechselt ihr Angebot alle zwei Wochen. Es gibt eine abwechslungsreiche Auswahl an Speisen, bei der eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Für uns hörten sich alle Speisen ganz vorzüglich an und wir konnten uns erst nach vielen „mmmmmmhs´s“ und „oooooohhhhhhs´s“ für eine der Köstlichkeiten  entscheiden.

Ich: Wiener Schnitzel an Kartoffel-Gurken-Salat
Die Nachbarin: Kotelette vom Duroc-Schwein mit glasiertem Junglauch-Möhren-Gemüse, Schnittlauch Drillingen und Jus

Mit einer Karaffe Apfelschorle bestückt, widmeten die Nachbarin und ich uns dem Gespräch über Gott und die Welt. Zu Beginn unserer Abende fühlen wir uns grundsätzlich müde und noch leicht genervt von der Arbeit. Kaum sind wir unterwegs und haben uns eingequatscht geht es eigentlich nur darum, wie schön dieser Abend ist und wie sehr wir uns aufs Wochenende freuen.
Nach einiger Zeit wurde uns das Essen gebracht. Mich macht es ja immer stutzig, wenn das bestellte Essen innerhalb von kürzester Zeit serviert wird. Genauso seltsam finde ich es, wenn man Ewigkeiten auf sein Essen warten muss. Auch hier hat mich die Speisekammer überzeugt. Das Essen wurde nach einer angemessenen Zeit serviert. Man merkt sofort, dass alle Speisen frisch zubereitet werden. Als mein Schnitzel so vor mit stand wurde mir bewusst wie riesig so ein Wiener Schnitzel immer ist. Aber das sollte ja kein Hindernis für mich sein…. Soll ich Euch ganz ehrlich etwas verraten? Ich habe noch NIE so ein köstliches Wiener Schnitzel gegessen. Mir läuft beim Schreiben schon wieder das Wasser im Munde zusammen! Das Fleisch war perfekt gebraten. Die Panade war nicht fettig oder trocken, sondern ganz wunderbar fluffig. Fluffig ist wirklich das richtige Wort für diese Panade. Auch die Nachbarin kaute entzückt auf Ihrem Kotelette herum und war sehr begeistert.


Der Preis ist berechtigter Weise etwas „höher“,  mein Gericht kostete 18,90 € und das der Nachbarin lag bei 21,50 €. Für mich sind diese Preise absolut in Ordnung, denn das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier absolut.
Die Speisekammer hat mich ABSOLUT überzeugt und ich freue mich jetzt schon darauf nochmals dort essen zu gehen.
                                                                           
Speisekammer
Alteburger Str. 18
50678 Köln


Alles Liebe,
Eva

Montag, 18. April 2016

~Schönhaberei~ Mach mal was!

Doro Ottermann
Mosaik Verlag
ISBN-10: 3442392756
208 Seiten

Notizbücher, schöne Stifte, feines Papier, bunte Post-its, Notizen machen, schöne Postkarten kaufen und anschließend schreiben....all das sind Dinge die ich sehr, sehr liebe. Vor einiger Zeit bin ich dem Trendzug  "Malbücher für Erwachsene" aufgesprungen. Genau das richtige für mich! Leider kann ich überhaupt nicht malen aber ich liebe doch so meine Sammlung bunter Stifte. Außerdem konnte ich so ruhigen Gewissens noch den ein oder anderen Stift anschaffen. So sitze ich nun den ein oder anderen Abend zu Hause an meinem Küchentisch und male Bilder aus. Als ich meiner Mutter von meiner neuen Leidenschaft erzählte, meinte sie nur trocken: "Aha...als Kind hast Du das aber nicht gerne gemacht!" Heute macht es mir riesen Freude und der positive Nebeneffekt ist, dass man sich den Kopf leer malen kann. Man kann wirklich sehr gut abschalten...ich möchte fast sagen, es ist ein wenig meditativ.

Genau aus dieser Leidenschaft heraus habe ich Interesse für das Buch "Mach mal was!" von Doro Ottermann entwickelt. In diesem Buch findet man ganz viele Denkanstöße für (ungewöhnliche) Sachen, die man einmal ausprobieren könnte. Und da meine Glitzerstifte in Betrieb gehalten werden müssen, habe ich mir dieses Buch einmal näher angeschaut. 

Es gibt fünf Kategorien in dem Buch:
  • Erleben
  • Spielen
  • Jagen & Sammeln
  • Fühlen
  • Rausgehen
In jedem Kapitel findet man liebevoll gestaltete Seiten mit Aufgaben. Beispielsweise

"Tu was die Musik Dir sagt" oder

 "Erforsche Deine Träume"



Mit diesem Buch kann man die ein oder andere leere Minute wunderbar füllen. Man kommt auf neue Ideen und kann sich einmal über Dinge Gedanken machen, die einem sonst nicht in den Sinn gekommen wären bspw. einen Glücksvorrat anlegen oder gute Ratschläge sammeln. Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Aufgaben ganz unterschiedlich sind: Mal muss man raus in die Natur, mal kann man die Aufgaben auf der Couch machen, mal alleine, mal mit Freunden... Dieses Buch wird auch auf meine Geschenkeliste für Freunde gesetzt. Ich denke mit diesem Buch kann ich auch die ein oder andere Freundin glücklich machen.

So und jetzt werde ich meinen Glitzerstift schwingen und ein paar Geräusche malen.

Alles Liebe,
Eva

Sonntag, 17. April 2016

~Büchersonntag~ Der Rosie Effekt



Der Rosie Effekt
Graeme Simsion
ISBN-10: 3596031850
448 Seiten



Worum geht es?
Don und Rosi sind wieder da! Nach ihrer Hochzeit führen die beiden ein gemeinsames Leben in New York. Don forscht als Professor für Genetik an der Columbia University und Rosie liegt in den letzten Zügen ihres Studiums. Eines Tages verkündet Rosie freudig: „Ich bin schwanger!“ Don analysiert natürlich sofort die Situation und verstrickt sich in intensive Recherchearbeit zum Thema Schwangerschaft. So kommt es auch, dass er durch einen unglücklichen Zufall von der Polizei festgenommen wird. Da Rosie auf keinen Fall Stress ausgesetzt werden darf, soll sie von den Vorkommnissen nichts erfahren. Rosie ist genervt von Dons Plänen und Bevormundungen zum Thema Schwangerschaft. Die beiden leben sich langsam auseinander und Don muss um Rosie kämpfen….


Meine Meinung
Achtung Spoiler!
Wie hatte ich mich auf dieses Buch gefreut. Den ersten Teil „Das Rosie Projekt“ habe ich verschlungen und war total begeistert. Ich mochte Don und Rosie auf Anhieb und hatte sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Auch die Geschichte war für mich in sich schlüssig und die schräge Art von Don war einfach nur zauberhaft.

Die Fortsetzung „Der Rosie Effekt“ kommt leider nicht an den ersten Teil heran. Don und Rosie leben nun in New York und haben sich eigentlich gut aufeinander eingespielt. Bis Rosie ihre Schwangerschaft verkündet. Jetzt fängt Don an akribisch Pläne zu entwickeln und geht damit nicht nur Rosie auf die Nerven, sondern auch mir als Leserin. Teilweise musste ich zugegebener Maßen sehr schmunzeln, mitunter fand ich seine Art etwas zu übertrieben dargestellt. Für mich fügten sich die Handlungen auch nicht einwandfrei ineinander und kamen etwas holprig rüber. Hier meine ich insbesondere den Teil der Festnahme und die nachfolgenden Gespräche/ Therapien.
In der Mitte musste ich mich etwas durch das Buch kämpfen und war etwas ziellos, denn ich konnte nicht ganz einordnen wohin Don und Rosie steuern. 

Zum Ende wird es allerdings nochmals richtig gut. Mir hat es fast das Herz zerrissen, als Don begreift, wie es um seine Ehe steht. Dons Kampf um die Liebe und Rosies letzendliche Einsicht, dass Don doch der richtige Mann ist,  haben mich doch sehr berührt. Das Ende versöhnt und es bleibt ein schönes Gefühl zurück.

Alles in allem sicherlich ein recht lesenswerter Roman, der aber bei Weitem nicht an den ersten Teil rankommt.

Alles Liebe,
Eva

Freitag, 15. April 2016

~op jück~ Meister Gerhard

Die Nachbarin und ich haben das Meister Gerhard am Chlodwigplatz besucht. Ich war bereits einmal zum Kaffee trinken dort und es hat mir sehr gut gefallen. Rustikale Einrichtung, leckere selbstgebackene Kuchen und eine Vielzahl von Getränken. Alles getoppt von einer sehr freundlichen Bedienung. So hatte ich das Meister Gerhard in Erinnerung. Nun wollten wir einmal ausprobieren, wie sich das Meister Gerhard am Abend so schlägt:


Gut war auf alle Fälle, dass ich einen Tisch reserviert hatte. Der Laden war proppenvoll! Bis in den hintersten Winkel war jeder einzelne Platz besetzt und es herschte eine angenehme Atmosphäre: Viel fröhliches Geschnatter.
Auf der Karte des Meister Gerhard findet man viele Tappas. Anscheinend kann man im Meister Gerhard auch den ein oder anderen guten Wein trinken. Leider kann ich das so gar nicht beurteilen, da ich bekennender Nicht-Wein-Trinker bin. Hach, was ich das blöd finde. Wein hat ja immer so was gemütliches, gediegenes. Ich bin da eher der bodenständige Typ, der gerne ein schönes Kölsch trinkt und dazu ein Schnäpschen...kann auch schön sein!

Die Nachbarin und ich bestellten eine bunte Auswahl Tappas und wurden auch extre schnell mit den Köstlichkeiten beliefert: Spinatrolle, Ziegenkäse im Brikteig, Datteln im Speckmantel, Süßkartoffel mit Advocado Dip und Fleischbällchen in Tomatensoße. Hört sich jetzt viel an ABER das sind ja Tappas und nicht sooooo riesige Portionen. 



Die Bedienung war wirklich sehr nett und aufmerksam, kann man nicht anders sagen. Das Essen war ganz vorzüglich und hat wunderbar geschmeckt. Der einzige Kritikpunkt: Der Preis. Die Süßkartoffel war sehr klein und hat über über 5€ gekostet. Das fand ich schon etwas happig. Aber das ist auch wirklich der Einzige Kritikpunkt den ich habe. Ansonsten kann ich das Meister Gerhard am Chlodwigplatz wärmstens empfehlen!

Alles Liebe,
Eva

Mittwoch, 13. April 2016

~Kuchenliebe~ Zitronentarte


Da ich in der letzten Zeit sehr Schokolastig gebacken habe, wollte ich meinenn Gaumen nun einmal wieder mit etwas erfrischendem verwöhnen. Erfrischend, nicht zu mächtig...mmmmhh??? Was liegt da Nahe? Richtig, eine Zitronentarte. Wer es also gerne zitronig und nicht zu süß mag, der ist mit dieser Zitronentarte genau richtig bedient. Ich war wirklich beeindruckt wie toll zitronig der Kuchen schmeckt ohne, dass man irgendwelche Aromen dazu geben muss.

Zitronentarte
Zutaten:

Für den Boden:

135 g   Butter
1 Ei (Größe M)  
200 g   Mehl   
50 g   Puderzucker  

Für die Füllung: 
Zitronen
1 Päckchen Vanillin-Zucker   
250 g Zucker   
60g Speisestärke   
5 Eigelb (Größe M) 

Für die Dekoration
 2 Zitronen
150g Zucker

Zubehör: 
Mehl für die Arbeitsfläche
Fett für die Form  
Frischhaltefolie  
Backpapier  
Linsen zum Blindbacken 


75 g Butter in Stücke schneiden. Butter, Ei, Mehl und Puderzucker zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie gewickelt ca. 30 Minuten kalt stellen 
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund (ca. 30 cm Ø) ausrollen. Tarteform (ca. 26 cm Ø) fetten, mit dem Teig auslegen, Rand andrücken. Überstehende Ränder abschneiden.
Teig mehrmals mit der Gabel einstechen und mit Backpapier auslegen. Backlinsen einfüllen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 20 Minuten backen. Ca. 5 Minuten vor Ende der Backzeit, Backpapier und Linsen entfernen und zu Ende backen. Tarte herausnehmen und auskühlen lassen.
8 Zitronen halbieren und auspressen. Saft mit Wasser auf 500 ml auffüllen. Zitronensaft, 60 g Butter, Vanillin-Zucker und 250 g Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Stärke und etwas Wasser glatt rühren und in den Saft rühren. Unter Rühren ca. 2 Minuten köcheln lassen. Eigelbe und 4 EL Zitronencreme glatt rühren und in die übrige Creme rühre.
Tarte aus der Form lösen. Creme in die Tarte geben und mindestens 2 Stunden kalt stellen (noch besser über Nacht kalt stellen). 2 unbehandelte Zitronen heiß waschen, trocken reiben und in sehr dünne Scheiben schneiden. 200 ml Wasser und 150 g Zucker aufkochen und 2–3 Minuten köcheln lassen. Zitronenscheiben in den Sirup geben, ca. 1 Minute leicht köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Vor dem Servieren Zitronenscheiben gut abtropfen lassen und auf der Tarte verteilen 
Viel Spaß beim Nachbacken!

Alles Liebe,
Eva
 

Sonntag, 10. April 2016

~Büchersonntag~ Das Rosie Projekt

Das Rosie Projekt
Graeme Simsion
ISBN-10: 3596197007
368 Seiten

worum geht es?
Don Tillmann ist ein hochintelligenter Professor für Genetik. Sein Leben ist durchgetaktet und mittels Plänen organisiert er seinen Alltag. Vermutlich "leidet" er am Asperger Syndrom, was aber nicht explitzit im Buch ausgesprochen wird. Da Don gerne eine Ehefrau an seiner Seite wissen möchte, entwickelt er den Ehefrauen-Plan. 
„Ich denke, ich habe eine Lösung für das Ehefrauenproblem gefunden. Wie bei so vielen wissenschaftlichen Durchbrüchen war diese Lösung im Nachhinein ganz logisch, doch ohne eine Reihe außerplanmäßiger Ereignisse wäre ich wohl nie darauf gekommen.“

Der Plan behinhaltet die wichtigsten Eigenschaften, die eine zukünftige Ehefrau besitzen oder auch nicht besitzen sollte. Auf keinen Fall möchte Don mit einer Frau zusammen leben, die unpünktlich oder gar unorganisiert ist. Veganerinnen, Horoskopleserinnen und Veganerinnen fallen ebenfalls aus dem Raster.

Dann tritt Rosie in sein Leben: Sie raucht, sie ist unpünktlich und arbeitet in einer Bar. Sie kennt ihren leiblichen Vater nicht und möchte ihn gerne finden. Bei der Suche soll Don ihr helfen. So kommt es, dass die beiden sich immer besser kennenlernen...

Meine Meinung
Ich habe dieses Buch an einem Sonntag auf meinem Balkon inhaliert. Dons überaus ehrliche Art und für Außenstehende teils schräge Sicht auf die Dinge, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Oftmals muss man über Don schmunzeln aber es ist nie so, dass man sich über den Protagonisten lustig macht oder ihn abwertet. Rosie ist der perfekte Gegenpol zu Don. Sie sieht die Welt entspannter, folgt nicht vielen Regeln und lässt auch mal Fünfe gerade sein. Wer gerne lacht, Liebesgeschichten liest und vielleicht ein bisschen zum Nachdenken angeregt werden will, der ist mit diesem Buch sehr gut bedient.

Viel Spaß beim Lesen!

Alles Liebe,
Eva




  

Donnerstag, 7. April 2016

~Lecker gekocht~ Mango-Ananas-Milchreis

Ein leckeres Frühstück kann keiner verwehren oder? Ich liebe es am Wochenende ausgiebig zu frühstücken. Dann wird aufgefahren, was der Kühlschrank so hergiebt. Aber in der Woche muss ein Frühstück natürlich kleiner ausfallen. Meist esse ich Joghurt mit Obst, trinke einen Smoothie oder esse einfach ein Brötchen. Aber ich brauche abwechslung beim Frühstück. Mir wird schnell langweilig und ich muss an den unterschiedlichen Tagen auch einmal zwischen süß und herzhaft wechseln. An den herzhaften Tagen sage ich gerne mal zu meiner Kollegin: "Ich braucheWurst!". Wenn das Glück mir dann noch hold ist, fährt die Gute zum Bäcker und ich bekomme ein Wurstbrötchen.

Momentan mag ich Milchreis zum Frühstück und dabei bin auf das folgende Rezept für einen Mango-Ananas Milchreis gestoßen. Super lecker! Durch den Joghurt ist das Ganz dann nicht ganz so mächtig und Mango und Ananas sind sowieso super Früchte.


Ananas-Mango-Milchreis
Zutaten für 2 Portionen

  • 1Stück Limetten, unbehandelt
  • 200ml Milch, entrahmt, 0,3 % Fett
  • 50g trockener Milchreis
  • 12StückAnanas, frisch
  • 12 StückMangos
  • 125g Fettarmer Naturjoghurt, bis 1,8 % Fett
  • 1 Spritzer Süßstoff, flüssig

Die Schale von einer halben Limette, Milch und Milchreis in einen Topf geben.
Den Milchreis nach Packungsanleitung zubereiten.

In der Zwischenzeit die Ananas und die Mango schälen und in Würfel schneiden. Den Joghurt mit dem Süßstoff süßen und ein wenig Limettensaft hinzugeben. 

Den fertigen Milchreis unter den Joghurt geben. Dann das Obst vorsichtig unterheben.

Und dann: Genießen!

Alles Liebe,
Eva

Dienstag, 5. April 2016

~Kuchenliebe~ Mamorkuchen

Oftmals sind es ja die einfachen Dinge, die die meiste Freude bereiten. So geht es mir sehr oft bei Kuchen. Ich liebe ja alles was in irgendeiner Form süß ist. Schokolade, Kuchen, Smoothies...hauptsache süß. Ich würde auch immer ein schönes Stück Kuchen einem Steak vorziehen. An dieser Stelle muss ich meine Mutter leider outen. Sie hat nie gerne gebacken und wenn, dann gab es Trockenkuchen in einer Kastenform. Jetzt höre ich die Mutter wieder sagen: "Ja, ja...Du hattest eine furchtbare Kindheit!" Die hatte ich natürlich definitiv nicht und Trockenkuchen mag ich bis heute sehr gerne. Wenn ich meine Mutter heute frage: "Was für einen Kuchen soll ich denn mal backen?" Dann sagt sie IMMER: "Mach doch nochmal den leckeren Mamorkuchen." Wenn es nach ihr ginge, dann würde ich nur diesen Kuchen backen. Und was macht das gute Kind? Natürlich erfüllt sie der Mutter ab und an diesen Wunsch.




Mamorkuchen
1 Vanilleschote
200 g Butter, weiche
180 g Puderzucker
20 ml Rum
4 m.-große Ei(er)
275 g Mehl
1 Tüte/n Backpulver
200 g Sahne
100 g
Schokolade, edelbitter, mind. 70 Kakaoanteil
75 g Speisestärke
1 Prise(n) Salz 

Zubereitung:
Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark herauskratzen und mit Butter, Salz und Zucker schaumig rühren. Die Eier einzeln zugeben. Das Ganze schaumig aufschlagen und den Rum zufügen. Mehl, Stärke und Backpulver sieben und unter die Eiermasse rühren. Dann die Sahne unterrühren und den Teig in 2 gleich große Teile teilen. Die Schokolade schmelzen lassen und unter eine Teigportion rühren. 

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.
 
Eine Gugelhupfform (ca.1,5 Liter Inhalt) ausfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Die Hälfte des hellen Teigs in die Form geben, den dunklen Teig darauf gießen und mit dem restlichen hellen Teig bedecken. Den Teig mit einer Gabel spiralförmig durchziehen.

Den Kuchen im Ofen auf der zweiten Schiene von unten ca. 1 Stunde und 15 Minuten backen, dann herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Aus der Form stürzen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Tadaaaaa! Fertig ist der Kuchen für Mutti!

Alles Liebe,
Eva




 


Sonntag, 3. April 2016

~Seelenschmeichler~ Erich Fried

Was ist denn ein Seelenschmeichler? Diese Frage wird sich sicherlich der ein oder andere Leser stellen. Seelenschmeichler sind Gedichte, Sinnsprüche, Zitate, Weisheiten...die die Gedanken anregen oder die ein Lächeln auf die Lippen zaubern, die einen aufbauen oder die einfach nur unheimlich schön sind. Seelenschmeichler halt!



Strauch mit herzförmigen Blättern
Erich Fried 

Sommerregen warm:
Wenn ein schwerer Tropfen fällt
bebt das ganze Blatt
So bebt jedes Mal mein Herz
wenn dein Name auf es fällt