Donnerstag, 31. März 2016

~op jück in Köln~ Boname

Die Nachbarin und ich haben uns überlegt, dass es ja eigentlich mal ganz schön wäre nach der Arbeit spazieren zu gehen. Den ganzen Tag hockt man im Büro vor dem Computer und dort sucht man vergeblich nach Bewegung und frischer Luft. Also haben wir uns gedacht, dass wir nach der Arbeit einmal zum Rheinauhafen spazieren. Gesagt, getan! Jetzt wo das Wetter langsam wieder schöner wird, macht so ein Spaziergang um so mehr Spaß.

Ich mag den Rheinaufhafen in Köln sehr. Endlich mal eine moderne und ordentliche Ecke in Köln. Mir gefallen die Gebäude und die Atmosphäre und dann noch der Rhein dabei: Perfekte Umgebung.  Im Sommer liebe ich es an der Skaterbahn zu sitzen und die Skater zu beobachten. Das ist immer sehr lustig. Dafür ist es momentan aber abends leider noch zu kalt und vor allem auch zu dunkel.

Im Rheinauhafen angekommen hatten die Nachbarin und ich uns natürlich erst mal was zu essen verdient und so sind wir im Bona-me eingekehrt.


Das Bona-me ähnelt vom Konzept her dem von Vapiano, allerdings gibt es hier türkisch-kurdische Spezialitäten. Man erhält am Eingang eine Bezahltkarte auf der dann die Speisen gespeichert werden. Beim Verlassen des Restaurants bezahlt man dann alle Speisen etc. die auf der Karte gespeichert sind. Die Einrichtung im Bona-me ist orientalisch und sehr gemütlich. Auf der Speisekarte findet man eine Vielzahl von Gerichten. Jeder Gast bestellt sein Gericht selber an der Theke und kann dann zuschauen, wie es zubereitet wird. Vorher muss aber noch die Bestellung ausgesprochen werden...der Koch war sichtlich erheitert als ich "Beyti" bestellt habe. Keine Ahnung wie man das Gericht richtig ausspricht, es war auf alle Fälle sehr köstlich! Beyti ist dünnes gefülltes Fladenbrot (meins war mit Hackbällchen gefüllt und die Nachbarin hat auf Huhn gesetzt) und dazu gibt es dann gebratenes Gemüse und eine Joghurtsoße.




Da wir nach dem Essen auch wieder zurück spazieren wollten, musste der Kalorienhaushalt erst mal auf Vordermann gebracht werden und deshalb gab es auch noch Nachtisch und einen frischen Pfefferminztee.  Feigen-Walnuss-Creme mit Sahne und Schokosoße....dazu brauche ich sicherlich nicht viel sagen. Exterm köstlich! Der frische Minztee wurde in einem orientalischen Teeset angerichtet und war sehr hübsch anzusehen. 


Ich kann das Bona-me sehr empfehlen. Exterm leckeres Essen, moderate Preise,  schöne Atmosphäre und sehr freundliches Personal. Sobald das Wetter schöner ist, wollen die Nachbarin und ich nochmals dort einkehren und dann wollen wir draußen sitzen und auf den Rhein schauen.

bona-me
Rheinauhafen
Anna-Schneider-Steig
Köln

Alles Liebe,
Eva




Sonntag, 27. März 2016

~Büchersonntag~ Couchsurfing im Iran


Couchsurfing im Iran
Stephan Orth
ISBN-10: 3890294545
240 Seiten


Worum geht es?
Zunächst einmal lasse ich Wikipedia Couchsurfing erklären: CouchSurfing ist ein kommerzielles und internetbasiertes Gastfreundschaftsnetzwerk. Die Mitglieder nutzen die Website, um eine kostenlose Unterkunft auf Reisen zu finden, selbst eine Unterkunft oder auch anderes anzubieten, wie beispielsweise einem Reisenden die Stadt zu zeigen. Im Juni 2015 zählte CouchSurfing nach eigenen Angaben 10 Millionen Mitglieder.
 
Im Iran ist Couchsurfing verboten. Dennoch begibt sich Stephan Orth auf eine spannende Couchsurfing Reise durch den Iran. Dabei lernt er Land und vor allem Leute mit all ihren liebenswerten und auch schrägen Seiten kennen.

Meine Meinung:
Meine Kollegin und ich versorgen uns regelmäßig mit Büchern. Unser Büchergeschmack ist relativ unterschiedlich, dennoch gefallen mir ihre Buchtipps immer sehr gut, denn so lese ich auch einmal Bücher, welche ich mir selber nicht gekauft hätte. Couchsurfing im Iran lag erst einmal Monate bei mir im Schrank. Mich hat der Titel nicht angesprochen und ich dachte nur: "Couchsurfing im Iran...bestimmt sehr alternativ...öko....belehrend...." Also habe ich es immer vor mir hergeschoben. Irgendwann habe ich mich dann dem Buch erbarmt. Und ich kann nur sagen: Gut so! Dieses Buch ist ein wirklich schöner Reisebericht, der Land und Leute von einer ganz wunderbaren Seite zeigt. Ehrlich gesagt habe ich mich nie wirklich mit dem Iran auseinander gesetzt. Aber diese Buch nimmt einen mit auf eine Reise durch den Iran und führt einen an die verücktesten Orte und berichtet von vielen unterschiedlichen sehr sympathischen Menschen. Man erhält einen Einblick in die Kultur und die strengen Regeln des Landes. Im Buch findet man auch einige Fotos, so dass man wirklich einen guten Eindruck der Reise erhält. Bei dem ein oder anderen Bericht bin ich dann sogar ins Grübeln gekommenn (und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger des Autors!). Und was mir besonders an dem Buch gefallen hat: Ich habe teilweise Tränen gelacht! Mannomann ist der Mann witzig! Also ich bin jetzt Stephan Orth Fan und kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

Fazit:
Wunderbar unterhaltsam! LESEN! SOFORT! 








 

Mittwoch, 23. März 2016

~Kuchenliebe~ Nordfrisischer Apfel- Schmand-Kuchen

Wie sagte eine Freundin vor einiger Zeit so schön: "Blogs sind die Hölle! Hier siehst Du etwas, was Du unbedingt haben möchtest und da siehst Du etwas, was Du unbedingt einmal nachmachen möchtest....!" Ja, so geht mir das auch oft, wobei ich die Hölle hier als sehr positiv beschreiben würde. Ich stöbere gerne durch den ein oder anderen Blog und hole mir Inspirationen. Einer meiner Lieblingsblogs ist der Blog herzelieb von Michaela.

Dort werden immer ganz wunderbare Rezepte gezeigt und ich mag auch die Fotos sehr, die Michaela zu den einzelnen Rezepten posted. Vor einiger Zeit hat sie einen Apfel-Schmand-Kuchen geposted den ich direkt nachbacken musste. Eins Vorweg: Himmlisch!

Nordfrisischer Apfel Schmand Kuchen
Zutaten:
  • 400 g Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 250 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 2 Esslöffel kaltes Wasser
für die Füllung
  • 400 g Schmand
  • 200 g Sahne
  • 4 Eier
  • 40 g Stärke
  • 2 Teelöffel Vanillezucker
  • 60 g Zucker
  • 1 kg Äpfel
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Schuß Rum *
  • Rosinen*
  • 50 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:
1. Der Boden
Mehl und Backpulver vermischen,die Butter in feine Stücke schneiden und hinzugeben. Zucker, Salz, Eier und das Wasser hinzufügen und alle Zutaten mit dem Knethaken ordentlich durchkneten. Anschließend zügig und mit den Händen alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingeschlagen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank kühl stellen.

2. Die Füllung
Schmand, Sahne, Eier, Stärke, Vanillezucker und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Zitrone abreiben und den Abrieb unter die Sahne-Schmand Mischung ziehen. Danach die Zitrone auspressen und den Saft mit den Apfelspalten vermischen. Rum und Rosinen zu den Äpfeln geben.
*An dieser Stelle habe ich eine kleine Änderung vorgenommen: Die Rosinen und den Rum habe ich weggelassen. Dafür haben die Äpfel einen guten Schuss Amaretto abbekommen.

3. Backen
 Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform ordentlich ausfetten. Den Teig auf einer bemehlten Fläche rund ausrollen und anschließend in die Form geben. Der Teig wird etwa zu einem 5 cm hohen Rand in der Form hochgezogen. Auf dem Boden werden nun die Mandeln gleichmäßig verteilt. Die Apfelspalten darauf verteilen und alles mit der Schmand-Sahne-Masse übergießen. Der Kuchen muss locker 60 Minuten im Ofen backen. Ich hatte ihn sogar etwa 15 Minuten länger im Ofen.

Das Resultat ist himmlisch: Der Boden schmeckt extrem köstlich! Meine Mutter sagte sogar: "So einen leckeren Boden habe ich noch nie gegessen!" Liegt vielleicht an der großzügigen Portion Butter ;)!! 

Jetzt kann ich nur noch emfehlen, einmal auf dem Blog herzelieb vorbei zu schauen und sich inspirieren zu lassen.

Alles Liebe,
Eva

Sonntag, 20. März 2016

~Seelenschmeichler~ Reiner Maria Rilke


Ein Seelenschmeichler schmeichelt der Seele! Er soll Dich zum Nachdenken anregen, Dir Mut aussprechen, Dich zum Lachen bringen oder einfach Freude bereiten.


Reiner Maria Rilke
Lösch mir die Augen aus
 
Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich mit
meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst Du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.



Ich wünsche einen schönen, entspannten Sonntag!

Alles Liebe,
Eva

Freitag, 18. März 2016

~Lecker gekocht~ Tomatentartelettes

In regelmäßigen Abständen treffe ich mich mit meinen Damen zum Frühstück. Wer die Damen sind?  Ein bunt gemixter Haufen von insgesamt 6 Damen. Jede von ihnen einzigartig: die eine etwas ruhiger, die andere etwas lauter, wieder eine andere etwas kinderlieber, die andere etwas verückter, die eine sehr eigen, die andere rigeros...einfach ein herrlich liebenswerter Haufen toller Freundinnen.  Die Frühstückstreffen werden immer bei einer anderen Dame ausgetragen und wir versuchen dies einmal im Monat hinzubekommen. Dann wird über Gott und die Welt gesprochen: was ist auf der Arbeit los? Wer hat was neu gekauft? Wer liest welches Buch? Wer hat welchen Kummer? Die Themen sind mannigfaltig und eins steht immer ganz oben auf der Tagesordnung: Lachen! Und das aus tiefstem Herzen: Miteinander und auch gerne mal übereinander! 

Auch eint die Damen: Alle sind gut im Futter und einem gut belegtem Schnittchen nicht abgeneigt. So wird dann zu einem Frühstück aufgefahren: Brötchen, Aufschnitt (die Damen bestehen seit einiger Zeit auf frische Wurst vom Metzger...mit zunehmendem Alter hat eine Dame schließlich ihren Anspruch), Käse, diverse Marmeladen...etc. 

Neben den üblichen Frühstücksleckereien, darf es aber auch gerne mal etwas anderes sein. So habe ich dieses Mal auch noch ein paar kleine Tomatentartelettes gebacken.  Feedback der Damen: Lecker ABER da muss mehr Salz rein. Also lege ich allen Nachbackern ans Herz: Seit nicht zimperlich mit dem Salz!



Tomatentartelettes
Zutaten für 6 Stück:
  • 300 g Mehl
  • 150 g kalte Butter
  • 3 Eier (Gr. M)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 400 g Kirschtomaten
  • 7–8 Stiele Thymian
  • 150 g Schlagsahne
  • Fett und Mehl (für die Förmchen und die Arbeitsfläche)

Zubereitung:
Mehl, Butter in Stückchen, 1 Ei, 2 EL kaltes Wasser und 1 ordentliche Prise Salz (denkt an die Anmerkung der Damen!) mit dem Knethaken und anschließend mit den Händen zu einem festen Teig verarbeiten. Dann ca. 45 Minuten kalt stellen.

Tomaten und Thymian waschen. Thymian fein hacken. Dann 2 Eier, Thymian und die Sahne verrühren. Jetzt ordentlich würzen: Salz, Pfeffer und Muskat.

Die Tarteletteförmchen ordentlich einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig am besten ausrollen und Kreise in Größe der Tarteletteform ausstechen. Dann die Förmchen mit dem Teig auslegen und auch am Rand andrücken.

Die Tomaten in die Förmchen verteilen und dann ab in den Ofen.
Bei 175°C Umluft ca. 30 Minuten backen. Tartelettes aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen.





Viel Spaß beim Nachbacken!

Alles Liebe,
Eva








Mittwoch, 16. März 2016

~op jück in Köln~ Café/ Bistro Belgique

Die Nachbarin und ich haben es wieder getan: Nach einer aufreibenden Arbeitswoche haben wir es uns an einem Feierabend so richtig gut gehen lassen. Auf dem Programm stand: Bummeln, quatschen und lecker Essen. So haben wir uns einen frühen Feierabend gegönnt und uns in der Kölner Innenstadt getroffen. Zunächst beide noch platt und mit den Gedanken auf der Arbeit ging es erst einmal mit einem Routine Einkauf bei dm los. Quasi zum warm werden!

Fröhlich schnatternd und immer heiterer werdend schlenderten wir durchs Belgische Viertel. Hier und da machten wir Halt und schauten uns in den zahlreichen schönen Läden um. Das belgsiche Viertel hat viele kleine und vor allem individuelle Läden zu bieten. Ketten sucht man hier - Gott sei Dank- vergeblich.
Da so ein Bummel bekanntlich hungrig macht, haben wir uns nach einem schönen Ort für ein leckeres Abendessen umgesehen. Dabei sind wir auf das Café Bistro Belgique gestoßen. 


"Ach! Das sieht ja nett aus! Wie hübsch!" und schwups saßen wir auch schon auf der Couch im Belgique. Den Brüssler Platz im Blick und umgeben von einer total gemütlichen, heimeligen Atmosphäre durchstöberten wir erst einmal die Speisekarte: Flammkuchen, Quiches, verschiedenste Salate und einige warme Gerichte tummelten sich dort. Die Nachbarin entschied sich für einen Salat und ich wählte ein Chicken Curry. 


Das Essen war frisch zubereitet und hat sehr köstlich geschmeckt. Die Nachbarin und ich haben beschlossen, dass dies sicherlich nicht unser letzter Besuch im Belgique war: super gemütliche Atmosphäre, sehr nette Bedienung und das Essen...



 ...noch Fragen????

Cafe Belgique
Brüsseler Platz 16
50674 Köln

Alles Liebe,
Eva







Sonntag, 13. März 2016

~Büchersonntag~ Vielleicht mag ich Dich morgen






Vielleicht mag ich Dich morgen
Mhairi McFarlane
ISBN-10: 3426516470
496 Seiten

Worum geht es?
Anna hat es zu Schulzeiten sehr schwer. Als Schülerin entspricht sie einfach überhaupt nicht den gängigen Idealen. Wilde Haare, übergewichtig und dazu noch ziemlich uncool. Bei einer Schulaufführung wird sie übel vom Schulbeau James reingelegt und bloß gestellt. Dieses Ereignis hat sich in ihr Gedächtnis gebrannt und auch als erwachsene Frau kann sie diese Schmach nicht vergessen.

16 Jahre später ist Sie im Beruf erfolgreich, um einige Kilos schlanker und hat sich rundum zu einer attraktiven Frau gemausert. Auf einem Klassentreffen wird Sie von ihren ehemaligen Mitschülern nicht erkannt. Sie begegnet James wieder. Er kann seine Augen nicht von ihr lassen und ahnt nicht, wen er vor sich hat. In Anna kommen all die schrecklichen Gefühle aus ihrer Schulzeit hoch und sie flüchtet -ohne sich erkennen zu geben- von dem Klassentreffen.

Wie es das Schicksal so will, begegnen sich Anna und James auf beruflichem Wege wieder. Anna gibt sich immer noch nicht zu erkennen und die Geschichte nimmt ihren Lauf...

Meine Meinung:
Als ich das Buch gelesen habe, lag ich mit einer dicken Grippe im Bett. Das Buch hat mich definitv gut unterhalten und lies sich flüssig weglesen. Den Schreibstil würde ich als einfach und zugänglich beschreiben. Die Charaktere der Protagonisten sind sehr gut beschrieben und wachsen einem schnell ans Herz. Anna hat die Schulzeit bis ins Erwachsenenalter nicht wirklich verarbeitet und leidet nach wie vor an den Mobbingattacken ihrer Mitschüler. Teilweise fand ich ihr Leiden etwas nervig und unrealistisch. James immer noch gut aussehend und beruflich erfolgreich. Privat allerdings gestaltet sich sein Leben weniger erfolgreich. Seine frisch geschlossene Ehe verläuft nicht so wie er es sich ursprünglich vorgestellt hatte. Ich persönlich habe mich während des Lesens in James verliebt und fand ihn ganz entzückend. Hierbei sei aber nochmals angemerkt, dass ich mit Grippe im Bett lag! Die Begegnungen zwischen Anna und James nach 16 Jahren sind witzig erzählt und bringen einen hier und da zum schmunzeln. Auch wenn das Buch absolut vorhersehbar ist, ist es unheimlich romantisch und für Alle die einen Hang zum Kitsch haben absolut empfehlenwert.

Fazit:
Kein literarisches Meisterwerk aber ein schöner, kurzweiliger Roman für die Kitschkühe unter uns.






Alles Liebe
Eva

Donnerstag, 10. März 2016

~Kuchenliebe~ Banoffee-Tarte mit Baiser

Alles was süß ist, ist wunderbar! Für mich! Bananen im Kuchen sind meiner Meinung nach immer so eine Sache. Aber in der richtigen Kombi finde ich Bananen im Kuchen großartig. Also habe ich mich auf die Suche nach einem Rezept begeben, in dem diese Kombi meiner Meinung nach in einem guten Verhältnis steht. So bin ich über ein Banoffee-Tarte Rezept auf der Website von lecker.de gestolpert. Im Hinterkopf hatte ich immer diesen Maulwurf Kuchen von Dr. Oetker. Kennt ihr den noch? Köstliche Bombe!

Die Banoffee Tarte mit Baisertuffs wollte ich einmal ausprobieren. Zum Einem natürlich wegen den Bananen und zum Anderen weil ich doch endlich mal meinen Küchengasbrenner ausprobieren wollte. Gesagt, getan: Alle Zutaten eingekauft und losgelegt. Ich möchte hier vorweg sagen, dass die Herstellung des Kuchens in einem mittelschweren Desaster geendet ist. Aber dazu später mehr...


Banoffee Tarte
Zutaten:

  • 2 frische Eier (Gr. M)
  • 200 g + etwas Mehl
  • 50 g + 75 g + 100 g Zucker
  • Salz
  • 120 g kalte + etwas Butter
  • 3 EL Karamellcreme (ersatzweise Karamellbrotaufstrich aus dem Glas)
  • 2 reife Bananen
  • 400 g Schmand
  • Frischhaltefolie
  • Backpapier
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken
  • Spritzbeutel mit Lochtülle
 
Zubereitung:
Eier trennen und Eiweiß kalt stellen. 200 g Mehl, Eigelb, 50 g Zucker, 1 Prise Salz und 120 g Butter in Stückchen zügig zum Mürbeteig verkneten. In Folie wickeln, ca. 30 Minuten kalt stellen.

Backofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: s. Hersteller). Tarteform mit Hebeboden (24 cm Ø) fetten. Teig auf einem mehlierten Bogen Backpapier rund (ca. 28 cm Ø) ausrollen. Mithilfe des Papiers in die Form stürzen. Papier vorsichtig abziehen, Teig am Boden und Rand leicht andrücken. Mehrmals mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier abdecken, Hülsenfrüchte daraufgeben. Im heißen Ofen auf der unteren Schiene ca. 15 Minuten backen. Herausnehmen, Hülsenfrüchte und Papier entfernen. Boden ca. 5 Minuten weiterbacken. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tarteboden mit Karamellcreme bestreichen. Bananen schälen, in Scheiben schneiden und auf der Tarte verteilen. Schmand und 75 g Zucker aufschlagen, auf die Bananen verteilen und glatt streichen. Ca. 2 Stunden kalt stellen.

Kurz vor dem Servieren Eiweiß sehr steif schlagen und dabei zum Schluss 100 g Zucker einrieseln lassen. 1–2 Minuten weiterschlagen. Eischneemasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kleine Tuffs auf die Schmandcreme spritzen. Mit einem Küchengasbrenner vorsichtig kurz abflämmen.


Nun zu meinem katastrophalen Backablauf:
  • "Mist! Keine Hülsenfrüchte zum Blindbacken....na dann halt Boden einstechen"
  • Nachdem der Boden gebacken war: "Ach, sieht ja auch ohne Blindbacken ganz gut aus. Ob der genügend ausgekühlt ist...bestimmt....AAAAARGGH..." Boden bricht an den verschiedensten Stellen auseinander. Beruhigende Selbstansprache I: "Klebste mit Karamellcreme wieder dran".
  • "Mmmmh....die Schmandcreme ist aber flüssig. Beruhigende Selbstansprache II: "Wird schon, Eva. Wird schon..."
  • Immerhin das Verzieren mit dem Eischnee klappt. "Siehste, Eva. Geht doch,..geht doch...!"
  • Küchengasbrenner an: "Eva, jetzt besonnen agieren. Nicht den kompletten Kuchen abbrennen. Ruhig, Mädchen! Du schaffst das..." 
  • Kuchen in Stücke schneiden: "Gut...machste nicht nochmal den Kuchen...Matschepampe..."
  • "ABER lecker ist das Teil...Kombi stimmt eigentlich auch!"
Ich weiß nicht was schief gelaufen ist, aber die Creme wurde nicht wirklich fest. Im nicht geschnittenen Zustand machte die Banoffee Tarte einen schicken Eindruck. Sobald man die ersten Stücke geschnitten hatte...Matschkuchen...zwar leckerer Matscchkuchen aber das Auge ißt ja bekanntlich mit. Diesen Kuchen nie irgendwo mit hin mitnehmen. Das ist ein Steh- und Anguckkuchen!

In diesem Sinne: Immer schön positiv bleiben...!!!

Alles Liebe,
Eva


Samstag, 5. März 2016

~Kuchenliebe~ Pistazientartelettes

Wie liebe ich es im Sommer Pistazieneis zu essen! Ab mit dem Fahrrad zur Eisdiele, ein Eis kaufen und dann in der Sonne am Rhein genüßlich genießen...herrlich. Aber leider ist der Sommer noch weit entfernt. Und was macht man da, um die Zeit zu überbrücken? Richtig, man backt sich etwas mit Pistazien. Gesagt, getan und ein paar schöne Pistazientartelettes gezaubert.


Pistazientartelettes
Zutaten für 6 Stück:
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Puderzucker
  • 125 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 150 g weiße Schokolade
  • 50 g Brotaufstrich mit Pistazie
  • 150g Schlagsahne
  • 25 g Pistazienkerne
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • Fett und Mehl für die Förmchen
  • Trockenerbsen zum Blindbacken
  • Frischhaltefolie 

Mehl, Salz und Puderzucker in einer Schüssel miteinander vermischen. Die weiche Butter dazu geben und alles mit den Händen zu Streuseln verkneten. Anschließend das Ei dazu geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und dann 1 Stunde kalt stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und aus dem Teig Kreise (in der Größe der Form) ausstechen. Den Teig in die gut gefettete Form legen und andrücken. Mit Backpapier auslegen und mit Trockenerbsen zum Blindbacken füllen. Ca. 5 Minuten bei 170° C Blindbacken. Dann Backpapier und Erbsen entfernen und weitere 15 Minuten backen. Die Tartelettes auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die geschmolzene Schokolade vom Herd nehmen und die Pistaziencreme glatt unterrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die ausgekühlte Schokoladenmasse heben. Die Tartelettes mit der Pistatziencreme füllen.

In einer Pfanne die Pistazien ohne Fett rösten. Anschließend fein hacken und auskühlen lassen.
Dann als Garnitur auf die Pistatzientartelettes geben.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Alles Liebe,
Eva



Mittwoch, 2. März 2016

~op jück in Köln~ Food im Veedel

Wer kennt es nicht: Stress und Ärger auf der Arbeit, bisschen Haushalt...und dann nur noch ab auf die Couch.  Vom Fernseher berieseln lassen, nicht denken und einfach nur dasitzen. Dann ab ins Bett und am nächsten Tag geht der Wahnsinn von vorne los. Damit ist jetzt Schluss. Die Nachbarin und ich haben uns vorgenommen, dass einmal proWoche etwas schönes gemacht wird. Wir wollen es uns (mindestens) einmal die Woche so richtig gut gehen lassen und vom Arbeitsalltag abschalten. Gesagt, getan!

Unsere erste Aktion haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Auf Facebook sind wir auf die Aktion Food & Veedel gestoßen. In regelmäßigen Abständen wollen die Veranstalter in urigen Kneipen in Köln das gute, alte Abendbrot anbieten. Bei Schnittchen und Bier kommen verschiedene Menschen zu einem Schwätzchen zusammen, lauschen dabei den Klängen einer DJane und genießen ein traditionelles Abendbrot.

Die Nachbarin und ich machten uns also an einem Donnerstag auf den Weg nach Ehrenfeld zum Schäfers Eck. Dort angekommen stellten wir fest: Das ist eine richtig urige kölsche Kneipe. Herrlich! Ich persönlich liebe richtige kölsche Kneipen, mit einem urigen Wirt und einer deftigen Speisekarte.
Die Tische im Schäfers Eck waren extra für das Event liebevoll gedeckt. Tischdecken mit dem "Food und Veedel" Emblem, die Fenster mit rosa Glitzer Folie dekoriert. Das alles lies auf einen lustigen Abend hoffen. Nach und nach strömten die Besucher heran und es war ein bunter Mix von Frauen! Das war sehr lustig. Bis auf 2- 3 Männer hatten sich nur lustig, schnatternde Damen eingefunden. Wir saßen mit einer Gruppe Studentinnen an einem Tisch. Sehr lustig war das folgende Gespräch zwischen einer Studentin und mir. "Was kostet ein Bier?" "Ich glaube 2€" "Boaah...als ich angefangen habe Bier zu trinken hat das 1,40 € gekostet." "mmmm.....bei mir auch 1,40 ...aber DM!" 

Auf allen Tischen lagen auch schön gestaltete Speisekarten:


Die Nachbarin und ich entschieden uns für den Teller "Von allem jet" (von allem etwas) und für zwei Landjäger.


Menschenskinder ist so ein traditionelles Abendbrot lecker. Ich hatte völlig vergessen wie herrlich so ein paar Gürkchen zum Butterbrot sind. Habe mir direkt nach der Veranstaltung ein Glas Gurken gekauft! Das Essen war wirklich klasse und die Idee finde ich auch ganz toll.

Allerdings fühlte man sich als Gast etwas verloren. Irgendwie wartete man auf eine Art Begrüßungsrede und es war auch nicht klar, ab wann man denn nun seine Bestellung für das Abendbrot aufgeben darf. Ich persönlich fand die Musik (House? Techno? Bummbumm Musik...) etwas unpassend. Für so ein deftiges Abendbrot in einer kölschen Kneipe hatte ich eher mit Udo Jürgens, Roland Kaiser und Konsorten gerechnet.

Aber diese Reihe steht wohl erst am Anfang und sicherlich muss sich das ein oder andere noch entwicklen. Aber die Idee finde ich klasse und werde die Events weiter im Auge behalten.

Informationen zu der Veranstatlungsreihe findet ihr auf der Facebook Seite von Food & Veedel


Alles Liebe,
Eva